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Pink Sniper

US-Publisher Eros Comix ist wohl einer der erfolgreichsten Verleger von unzensierten Hentai-Manga-Material im englischsprachigen Raum. Ab 2007 ist allerdings eine Stagnation der veröffentlichten Titel zu spüren. Außer den neuen Abenteuern von "Alice im Sexland" von Mashumaro Juubaori ist das Verlagsprogramm 2006/2007 recht spärlich mit neuen Titeln. Doch mit seiner aktuellen Hentai-Manga Taschenbuch-Reihe im traditionellen japanischen Comicformat testet der Verlag neue Absatzmärkte und Leserverhalten.

Den Anfang dieser neuen Reihe setzen "Pink Sniper" von Kengo Yonekura und "Domin-8 Me!" von Sessyu Takemura.

Beide Bücher werden unzensiert und in japanischer Leserichtung, also von hinten nach vorne und von rechts nach links lesend, veröffentlicht.

Wird man sich nach etlichen Internetrecherchen einmal der Fülle an Hentai-Manga Material bewusst, ist es wahrlich kein leichtes, den richtigen Stoff für eine teure Lizenzierung und Übersetzung zu finden. Doch trotz diesem unendlich erscheinenden Meer an Hentai-Mangas - erarbeitet und gezeichnet von Profis, wie auch von Amateuren - stechen doch einige Produktionen wie kleine Inseln aus dem Wasser hervor.

So auch die 2002er Produktion von Kengo Yonekura "Pink Sniper"!

Der zu Anfang reichlich überhebliche Arztsohn Niiba Kiyoharu trifft im Hakuho Institut auf die geilste und verrückteste "Queen of Sex" Doktor Haruna Sakurai! - und von da beginnt für Niiba und den Leser, auf rund 210 Seiten verteilt, eine abenteuerliche Reise quer durch den "Beate Uhse"-Sexatlas. "Aber Hardcore"!

"Pink Sniper" ist bevölkert mit japanischen Hentai-Cosplay-Zwitterwesen, birgt futuristische Beförderungsmittel, willige Mädchen und nicht zuletzt die unglaublichen Brüste von Doktor Sakurai. Haruna heftet sich mit ihren geschmeidigen "Attributen", diversen Dildos und allerlei verrückter Sexideen an die Fersen von Niiba, oder bessergesagt an seine Männlichkeit. Von nun an hat Niiba keine ruhige Minute mehr.
Die "Sex-pro-Seite-Ratio" ist bei "Pink Sniper" sehr hoch - doch langweilig wird das Taschenbuch deshalb nicht. Yonekuras Kombination verschiedener Sexsituationen mit Action und Wortwitz ist überaus anregend und kurzweilig geworden.

All zu ernst darf man das Hentai-Spektakel nicht nehmen. Experimentierfreudig wie "Pink Sniper" Haruna Sakurai nun einmal ist, "verwandelt" sie in Kapitel 8 mal eben kurz Niiba in ein Mädchen und "bestückt" sich selbst mit einer stattlichen "Rute"... - und die Sexspiele können schwitzend-feucht weitergehn...

Kengo Yonekura (geboren 1975) - der zur Zeit in Tokyo lebt und arbeitet - ist ein talentierter und stilsicherer Mangaautor und -zeichner. Sein Erzähl-Layout wirkt nicht überfrachtet und erkennbar strukturiert. Viele Hentai-Manga "kranken" an überzeichneten Seiten, die vor lauter Speedlines und Körperflüssigkeiten nichts mehr erkennen lassen. Yonekura kann sich da sehr gut "einbremsen" und gestaltet die Seiten abwechslungsreich mit viel Liebe zum Detail.

"Pink Sniper" glänzt durch abgedrehte Sexszenen und ungewöhnliche Beischlafsituationen - garniert mit einer guten Portion Witz in Wort und Bild.

Die rund 15-18 Dollar, die so ein Taschenbuch kosten, sind "echt nicht viel" und gut investiert.

Erotic (Auswahl):
- The Nurse (Warau Kangofu) (2005)
- Pink Sniper (in englisch und franz. erhältlich)
- Pink Sniper maniax 1 und 2 (noch nicht in engl. erschienen)

Non-Erotic (Auswahl):
- Yellow Hearts 1-3 (in englisch/franz./u.a. erhältlich)
- Evergreen
- Private Star

Außerdem:
- New century evangelion PC-Spiel (Charakter Design und Spielgrafik)
- Im Mangakünstler-Sammelband "ROBOT" Ausgabe 8 vertreten

WebSites:
-
Homepage von Kengo Yonekura
- franz. sprachige Kengo Yonekura Manga

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